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Die anerkannte reggio-inspirierte Kita „Haus der bunten Worte“ in Illertissen/Bayern berichtet aus der Zeit des Corona-Lockouts:

Die anerkannte reggio-inspirierte Kita „Haus der bunten Worte“ in Illertissen/Bayern berichtet aus der Zeit des Corona-Lockouts:

By In Uncategorized On 10. Juli 2020


Anfang diesen Jahres waren wir in der Kio-inspita auf einem erneuten sehr guten Weg in der Reggio Pädagogik. In unseren Altersdifferenzierten Bereichen lief z.B. die Projektarbeit sehr gut. Immer mehr Kolleginnen haben es verstanden die Kinder mit ihren Gedanken und Fragen in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen. In der Corona-bedingten Auszeit wurden einige der Projekte dokumentiert. Auf unserer Homepage aber auch in vielen kleinen Broschüren. Diese Entwicklung finde ich sehr gut. Auch die Raumgestaltung mit vielen Mini-Ateliers und die geplante Neugestaltung unseres Eingangsbereiches ist für die erneute Anerkennung als Reggio-Kita eine gute Entwicklung.

 

Doch in den letzten Monaten, seit den Einschränkungen durch Corona haben sich mehr und mehr Probleme im Mitarbeiterteam ergeben.

Wir haben nun viele Auflagen und Hygienevorschriften umzusetzen. Diese lassen es zur Zeit nicht zu, dass wir unser Offenes Konzept umsetzen. Wir müssen die Kinder in Kleingruppen in fest zugeteilten Räumen betreuen. Die Kinder dürfen/können nicht mehr mitentscheiden, wann sie sich (z.B. im Turnraum oder Garten) bewegen wollen… Diese Räume müssen wir zeitlich versetzt mit den einzelnen Gruppen besuchen. Ganz schlimm finde ich, dass nun in jedem „Gruppenraum“ wieder ein Esstisch stehen muss oder in kleinen Ecken ein Bau- oder Malbereich entstanden ist…

Die Vorschriften zur Infektionsnachverfolgung im Fall einer Corona-Infektion lassen uns dabei keine andere Wahl.

 

Natürlich stehen die Kinder im Mittelpunkt unserer Arbeit und wir greifen ihre Themen und Interessen auf… aber zur reggio-inspirierten Arbeit benötigen wir mehr Flexibilität: …mal schnell nach draußen gehen zu können, experimentieren zu können usw.

 

In Zeiten der Kontaktbeschränkung erschwert unsere Arbeit sehr, dass wir keine Teambesprechungen durchführen konnten. Es fehlten die pädagogischen Absprachen. Manche Kolleginnen driften hierbei schnell in alte Muster ihrer pädagogischen Vergangenheit ab…

 

Erst ab Juli startet bei uns in Bayern mit Hygieneauflagen wieder ein eingeschränkter „Regelbetrieb“. Die Schließtage im Sommer haben wir gestrichen, so können die Kinder auch im August die Kita besuchen.

 

Martina Riedl, Leitung


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Susan Sommer

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